Italienische Pasta

Fusilli, Calamarata, Triangoli, Linguine, Farfalle ...

diese Namen habe Sie sicher schon gehört oder auf einer Speisekarte gelesen. Aber welche Nudeln verbergen sich hinter diesen Bezeichnungen? Sind sie rund, flach, gedreht oder vielleicht gefüllt?

Wir versuchen Ihnen etwas Durchblick zu verschaffen und Sie in die Geheimnisse der italienischen Pasta einzuweihen!

Fettuccine

Der Name kommt vom italienischen Wort "fettucia", was soviel wie "kleines Band" bedeutet. Es sind Bandnudeln mit einer Breite von ungefähr 1 cm, die aus der römischen Küche stammen.

Fettuccine passen gut zu dickeren Saucen, Pesto oder Ragout.

Paccheri

Paccheri sind größe, breite Röhrennudeln, die besonders in der Küche Neapels und der Region Kampanien verwendet werden. "Paccheri Allo Scarpariello" (nach Schuster-Art) ist beispielsweise in traditionelles Gericht aus Neapel, welches die Frauen der Schuster ihren Männern stets montags, am Ruhetag, gekocht haben.

Auf Grund der Größe können Paccheri aber auch gut gefüllt werden.

Bavette

Bavette sind schmale Bandnudeln aus Hartweizengrieß, etwa 2,3 bis 3,3 mm breit und 25 cm lang. Sie stammen ursprünglich aus Genua und sind den Spaghetti sehr ähnlich, aber flach mit einer leichten Wölbung.

Durch diese Wölbung sind sie auch für leichtere, dünnflüssige Saucen geeignet, Meeresfrüchte oder Pesto passen ebenfalls gut zu Bavette.

Farfalle

Wörtlich übersetzt heißt Farfalle "Schmetterling" und genau daran erinnert die Form dieser Pastasorte. Dazu wird der in Quadrate geschnittene Teig an den beiden glatten Rändern in der Mitte zusammengedrückt. Farfalle stammen ursprünglich aus der antiken Region Emilia und passen gut zu Fisch und Gemüse.

Fusilli

Der Name dieser spiralförmigen Nudeln kommt vom italienischen Wort "fuso" für Spindel. Angeblich sind sie dadurch entstanden, dass ein Kind Pastateig um die Stricknadel seiner Großmutter gewickelt hat. Fusilli, die durch ihre Form besonders gut Sauce aufnehmen können, werden in Deutschland auch unter der Bezeichnung "Spirelli" verkauft.

Gnocchi

Gnocchi ist das italienische Wort für Nocken und bezeichnet kleine Klöße, die aus gekochten Kartoffeln und Mehl hergestellt werden. Sie werden mit der Gabel in der Mitte etwas eingedellt oder gerillt, um die Oberfläche zu vergrößern.

Man kann sie in Salzwasser kochen oder in der Pfanne knusprig anbraten. Zu Gnocchi passen alle Arten von Saucen und Pesto, aber einfach auch Käse oder in Olivenöl gedünstete Kräuter.