Die Geheimnisse eines guten Espresso

Für viele Leute der Inbegriff der italienischen Lebensart, fehlt der Espresso heute auf kaum einer Getränkekarte - leider ist das Ergebnis nicht immer zufriedenstellend.

Erstklassigen Espresso erkennt man bereits an der Crema: geschlossen, nußbraun und feinporig muß sie sein.
Damit sie so perfekt gelingen kann bedarf es allerdings einiger Voraussetzungen:

Mischung
Grundsätzlich gibt es zwei Kaffeesorten: Robusta und Arabica. Generell kann gesagt werden, daß Robusta-Kaffee die schönere Crema erzeugt. Daher werden meistens Arabica-Bohnen mit Robusta-Bohnen gemischt.

Röstung
Espressobohnen sind durch eine längere Röstzeit und spezielles Röstverfahren dunkler als klassische Kaffeebohnen.

Mahlung
Espresso muß besonders fein gemahlen werden, damit das Wasser eine große Kontaktfläche hat, um viele der leicht flüchtigen Aromastoffe herauszulösen. Der optimale Mahlgrad kann nur durch ausprobieren ermittelt werden, ist der Kaffee zu fein gemahlen, tröpfelt der Espresso nur sehr langsam und wird bitter; ist der Kaffee zu grob gemahlen, kann hingegen der optimale Druck auf das Kaffeemehl nicht aufgebaut werden. Der Espresso läuft zu schnell und hat keine oder eine zu helle Crema.

Zubereitung
Die feinporige Crema entsteht durch die Zubereitung in einer speziellen Espressomaschine bei hohem Druck (ca. 10-12bar) und einer Temperatur von ca. 92-94°C. Damit sich das unverwechselbare Aroma hält, sollte der Espresso in vorgewärmten Tassen serviert werden.

Aber auch wenn alle Voraussetzungen stimmen, ein bißchen Geschick ist natürlich schon erforderlich um abzustimmen, wie stark das Kaffeemehl angepreßt wird und ob man lieber etwas mehr oder weniger Kaffee nimmt.